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Bezirk Münchwilen

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Wahlen im Bezirk Münchwilen

  • Regula Wyder Kobelt - Berufsrichterin

Im Bezirk Münchwilen kandidiert Regula Wyder Kobelt als Berufsrichterin. Das neue Bezirksgericht in Münchwilen wird mit 260 Stellenprozenten dotiert sein; der amtierende Gerichtspräsident Alex Frei, CVP, stellt sich erneut der Wahl.

 

Regula Wyder

Bezirk Kreuzlingen

 

Regula Wyder Kobelt - Berufsrichterin

Wer?
Ich bin 47 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer dreizehnjährigen Tochter, eines neunjährigen und eines sechsjährigen Sohnes. Mit meiner Familie wohne ich seit 1996 im idyllischen Bauerndorf Tuttwil, das zur Gemeinde Wängi gehört. Mein Mann und ich teilen uns die Familien- und die Erwerbsarbeit auf, sodass wir nicht auf familienergänzende Kinderbetreuung angewiesen sind. Denn seit 2002 arbeite ich als Juristin in einem Teilzeitpensum bei der Kantonalen Verwaltung in Frauenfeld, zuerst während zwei Jahren beim Amt für Wirtschaft und Arbeit im Rechtsdienst und seit 2004 beim Generalsekretariat des Departementes für Finanzen und Soziales. Hier bin ich mit einem Team für die Rechtsprechung, die Rechtsetzung und die interne sowie externe juristische Beratung zuständig und bin sowohl politisch wie auch juristisch in meinen Fachgebieten somit immer „am Puls“. Ich bin SP-Mitglied. In unserem Dorf engagiere ich mich seit dreizehn Jahren im Vorstand des Dorfvereins Tuttlerberg und als Mitglied des Familienteams Purzelbaum für das gesellschaftliche Zusammenleben. Auch als Vorstandsmitglied des Vereins Jugendtreff in Wängi, ehemaliges langjähriges Mitglied der Rechnungsprüfungskommission der politischen Gemeinde und sonntägliche Urnenoffiziantin schätze ich den guten Draht zu den Behörden und der Bevölkerung und kenne die Nöte und Sorgen meiner Umgebung. In meiner Freizeit unternehme ich am liebsten etwas mit meiner Familie und Freunden, reise in die Ferne, gehe gerne aber auch wandern, Ski und Velo fahren in der Nähe, bin im Garten und im Haus beschäftigt, lese viel (am liebsten Krimis) und interessiere mich sehr für Kino, Theater, Konzerte und Ausstellungen.

Woher?
Mit drei jüngeren Geschwistern und ganz vielen gleichaltrigen Kindern in der Nachbarschaft bin ich im Zürcher Oberland aufgewachsen. Dort habe ich meine Schulbildung und eine KV-Lehre bei verschiedenen Ämtern der Kantonalen Verwaltung in Zürich absolviert. Schon immer faszinierte mich die „grosse weite Welt“, und so war ich anschliessend als Au-Pair in den USA. Nach meiner Rückkehr in die Schweiz arbeitete ich an einigen Orten in der Stadt Zürich als kaufmännische Sekretärin, unter anderem auf dem Bezirksgericht und unternahm mit dem verdienten Geld viele interessante Reisen. Ich merkte zunehmend, dass mich mein Beruf nicht erfüllte und ich noch mehr lernen wollte. Mit 26 hatte ich dann die Matura der kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene im Sack und begann an der Universität Zürich als Werkstudentin Jura zu studieren. Das Studium schloss ich 1995 mit dem Lizentiat ab und arbeitete anschliessend beim Bezirksgericht Zürich als Auditorin und juristische Sekretärin. Nach meinem ersten Mutterschaftsurlaub war ich ein Jahr im Büro Entress, Wenger & Bommer in Aadorf als Anwaltspraktikantin tätig und bereiste nachher mit meinem Mann und unserer kleinen Tochter ein halbes Jahr lang Australien. Nach unserer Rückkehr erwarb ich im Jahr 2000 mein Anwaltspatent und arbeitete bis zur Geburt unseres Sohnes beim K-Tipp als Rechtsberaterin. Da mir – trotz meiner Leidenschaft fürs Reisen – der Weg zur Arbeit nach Zürich mit zwei kleinen Kindern zu mühsam wurde, sah ich mich nach einer Stelle im Thurgau um und hatte Glück!

Wieso?
Mit meiner Lebens- und Berufserfahrung, meinem grossen Interesse an Menschen, deren Lebensumständen, Motivationen, Gedanken etc. und meiner integrativen Art möchte ich gerne als Berufsrichterin an konstruktiven Konfliktlösungen „vor Schranken“ mitarbeiten. Es ist mir ein Anliegen, verständliche und nachvollziehbare Urteile zu fällen und die geltende Rechtsordnung konsequent und unabhängig umzusetzen. Sehr gerne nähme ich eine neue berufliche Herausforderung in meinem Wohnbezirk an, die mir verstärkt die Möglichkeit bieten würde, mit den Leuten direkt in Kontakt zu kommen. Es ist wichtig, dass Gerichte politisch ausgewogen und sowohl von Männern als auch von Frauen besetzt werden. Am Bezirksgericht Münchwilen hat die SP schon seit Jahrzehnten kein Richteramt mehr innegehabt. Am 13. Juni 2010 besteht die Chance, dass die SP endlich wieder ein Richteramt besetzt – nutzen wir sie!

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