Linksrum 1/2012

ENGAGEMENT

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Agenda 2012 - "Für alle statt für wenige"


10. Wir wollen Zugang zu den öffentlichen Gewässern für alle statt nur für Private.
Unser (See-)Ufer ist teilweise seelenlos: 60% des thurgauischen Ufers sind naturfremd, der öffentliche Zugang ist nur teilweise gegeben. Ufernahe Bauten und Verbauungen nehmen weiter zu und begradigte und eingedolte Fliessgewässer dominieren immer noch unsere Landschaft.
Die SP Thurgau fordert eine nachhaltige Ufernutzung, eine zurückhaltende Boots-stationierung, nur noch leise, ökologische Boote, einen durchgehenden, ufernahen Seezugang und einen Seeweg für den Bodensee. Privates Bauen in unmittelbarer Seenähe geht auf Kosten der Allgemeinheit – es braucht seefernere Baulinien. Für Fliessgewässer wollen wir einen ökologisch sinnvollen Hochwasserschutz, renaturierte Flussläufe und eine Öffnung und Ausweitung, wo immer dies möglich ist.

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