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1. Wir wollen erneuerbare Energien statt Atomstrom.
Die Schweiz hat den Atomausstieg beschlossen. Das war nötig und richtig. Aber der Verbrauch und die Immissionen bleiben zu hoch. Der Strommix ist viel zu atomlastig und die Förderung erneuerbarer und CO2-neutraler Energien bleibt ungenügend. Die SP Thurgau will, dass der Kanton mit beispielgebenden (Um-)Bauten, griffigen Energierichtplänen und dem Label EnergieStadt in allen Gemeinden handelt und die Senkung des Energie-verbrauchs beschleunigt.
Der Kanton Thurgau soll spätestens ab 2025 keinen Atomstrom mehr beziehen. Um das zu erreichen, muss die SP-Cleantech-Initiative umgesetzt werden. Gemeinsam mit der Wirtschaft muss ein kantonales Impulsprogramm durchgesetzt werden: Solartechnologie auf möglichst vielen Dächern, heimische Holzreserven verstärkt nutzen, Wasser-Kleinkraftwerke reaktivieren und energiebewusstes (Um-)Bauen verstärken. Die 2000-Watt-Gesellschaft wird politische Richtschnur.
Wir fordern, dass das Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau (EKT) mit dieser Förderung von alternativen Energien massgebend dazu beiträgt, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden und es seine Verantwortung als Axpo-Aktionär wahrnimmt.